Inhalt: Steigende Meeresspiegel und Sturmfluten bedrohen unsere Küstenorte und Strände. Über die Landwirtschaft gelangen zudem zu viel Nährstoffe in küstennahe Gewässer. Dadurch blühen massenhaft Algen und der Sauerstoffgehalt im Wasser nimmt dramatisch ab. Bereits seit 1993 liegt der durchschnittliche Anstieg bei über drei Millimetern pro Jahr. „Der Meeresspiegel wird in den kommenden Jahren noch stärker ansteigen“, sagt Professor Arne Arns, Juniorprofessor für Küstenschutz und Küstendynamik an der Universität Rostock. Andererseits überflutet ein steigender Meeresspiegel auch küstennahe Moore, was der Klimaerwärmung entgegen wirkt. Denn langfristig entweicht so weniger Treibhausgas. Welche Risiken und Chancen moderner Küstenschutzmaßnahmen müssen wir also für unsere Zukunft bedenken?
Was der Klimawandel und seine Folgen für niedrig gelegene Küstengebiete, also Regionen, die knapp ober- oder unterhalb des Meeresspiegels liegen, bedeutet diskutieren am 19.01.2023 um 18:00 Uhr Professorin Maren Voss vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und Professor Arne Arns von der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock in einem von der Berliner Journalistin und Moderatorin Maike Rademaker moderierten Gespräch. Alle Interessierten sind hierzu herzlich in die Rostocker Rathaushalle eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Zielgruppe: Alle Interessierten
Datum: 19.01.2023 | 18.00 Uhr
Ort: Rathaus Rostock
Anbieter: Universität Rostock / Rathaus
Im Gespräch: Maren Voß (Professorin für Marine Biogeochemie); Arne Arns (Juniorprofessor für Küstenschutz und Küstendynamik)
Moderation: Maike Rademaker (Journalistin)
Anmeldung: Eintritt frei
Format: moderiertes Gespräch
