Unsere Universität Rostock steht für Respekt, Menschenwürde, Vielfalt und Weltoffenheit

Mit großem Entsetzen haben wir von den menschenverachtenden und gewaltbilligenden Äußerungen eines Mitarbeiters der Universitätsmedizin Rostock in den sozialen Medien erfahren. Entsprechende arbeitsrechtliche Schritte wurden eingeleitet. Strafanzeige wurde zudem gestellt. 

Für die Universität Rostock sind Respekt, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit unverzichtbare Grundwerte. Die Würde jedes Menschen ist für uns nicht verhandelbar. Äußerungen, die Menschen abwerten, ausgrenzen oder Gewalt gegen sie billigen, stehen in fundamentalem Widerspruch zu allem, wofür unsere Universität steht. 

Wir distanzieren uns daher entschieden von solchen Aussagen. Als Universität tragen wir Verantwortung – für ein respektvolles Miteinander, für Offenheit und für den Schutz der Menschenwürde. 

Wir stehen der Universitätsmedizin Rostock bei der weiteren Aufarbeitung des Falls uneingeschränkt zur Seite und unterstützen sie mit voller Überzeugung. 

"Ich bin tief erschüttert über die Äußerungen eines Mitarbeiters der Universitätsmedizin Rostock, die in den sozialen Medien bekannt geworden sind. Menschen zu entwürdigen und Gewalt gegen sie zu billigen, überschreitet für mich eine klare Grenze. Dafür darf es an unserer Universität keinen Raum geben. 

Die Universität Rostock lebt von der Vielfalt der Menschen, die hier studieren, lehren, forschen und arbeiten. Gerade deshalb ist es unsere Verantwortung, klar Haltung zu zeigen, wenn grundlegende Werte verletzt werden. 

Ich stehe für eine Universität, in der Menschenwürde, gegenseitiger Respekt und Weltoffenheit nicht nur Worte sind, sondern Maßstab unseres Handelns." 

Prof. Elizabeth Prommer
Rektorin der Universität Rostock 


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