Universität im Rathaus: Man darf nix mehr sagen?!

Meinungsfreiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie, in Deutschland wird sie durch Artikel 5 des Grundgesetzes geschützt. Aber selten wurde so viel, so grundsätzlich und so hitzig über Meinungsfreiheit und die Grenzen des Sagbaren gestritten wie gerade jetzt: Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland tatsächlich bedroht, und inwiefern muss und darf sich Demokratie selbst durch Sagbarkeitsregeln schützen? Darf man tatsächlich nicht mehr alles sagen? Durfte man früher alles sagen? Gibt es neuerdings wirklich eine "Cancel Culture"?

Diesen und weiteren Fragen widmen sich Prof. Dr. Wolfgang Muno, Professor für Vergleichende Regierungslehre, Prof. Dr. Alexander Weiß, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte, und Prof. Dr. Stephanie Wodianka, Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock bei der Veranstaltung  „Uni im Rathaus“ am Dienstag, 23. Juni, um 18 Uhr im Festsaal des Rostocker Rathauses. Der Eintritt ist frei.

Begleitet wird die Diskussion von der Ausstellung „Standing for Freedom / Poser pour la liberté“ in der Rathaushalle Rostock (15.–29. Juni 2026), die Porträts von Forschenden im Exil zeigt.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite der Interdisziplinären Fakultät.

Prof. Dr. phil. habil. Stephanie Wodianka
Lehrstuhl für Französische und Italienische Literaturwissenschaft
Institutsdirektorin am Institut für Romanistik der Universität Rostock


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