Am Donnerstag und Freitag der letzten Woche (28./29.5.) haben sichmehr als 50 Universitätsangehörige über alle Statusgruppen über den zukünftigen Umgang mit KI verständigt. Nachdem Frau Professorin Martens in einem interessanten Vortrag in das Thema eingeführt hat, haben sich alle Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt: Forschung, Wissenschaftsunterstützung sowie Studium und Lehre.
Im Mittelpunkt stand die Fragestellung, welche (ethischen und technischen) Rahmenbedingungen und Regelungen als auch Verantwortlichkeiten erforderlich sind.
Die drei Arbeitsgruppen sind dabei entsprechend sehr unterschiedlicher Herausforderungen und Problemlagen verschieden vorgegangen:
- Im Ergebnis konnte die Arbeitsgruppe Forschung bereits konkrete Leitlinien im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis erarbeiten.
- Die Arbeitsgruppe Studium und Lehre hat zu vielen verschiedenen Aspekten Handlungsbedarf gesehen, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von Prüfungen und den Kompetenzerwerb der Studierenden im Zeitalter von KI, aber auch bei der Nutzung von KI für die Gestaltung von Lehre. Im Fokus standen dabei Fragen der Gerechtigkeit und Chancengleichheit sowie der Berufsbefähigung. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des PSL wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen mit dem Ziel, eine Handlungsempfehlung zur Verfügung zu stellen.
- Die Gruppe zur Wissenschaftsunterstützung hat sich über den Einsatz von KI zur Vereinfachung von Prozessen im Bereich der Wissenschaftsunterstützung ausgetauscht. In einem ersten Schritt soll für alle Beschäftigten mit wissenschaftsunterstützenden Aufgaben, egal ob in den Fakultäten oder in der zentralen Verwaltung, der verantwortliche Einsatz von KI-Sprachmodellen bei der täglichen Arbeit ermöglicht werden.
Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen sind in der UniBox einsehbar.
Professorin Elisabeth Prommer
Rektorin der Universität Rostock
