Wir alle kennen das. Hin und wieder erreichen verdächtige Nachrichten das eigene Postfach. Oft behauptet der Absender, eine vorgesetzte Person zu sein, und fordert zu Handlungen auf.
Bitte bleiben Sie auch bei hoher Arbeitsbelastung aufmerksam und leiten Sie verdächtige Nachrichten weiter an IT-Sicherheituni-rostockde und Postmasteruni-rostockde .
In den ersten zwei Wochen im Juli wurden bereits 5 betrügerische E-Mail's an den Informationssicherheitsbeauftragten gemeldet. Ein Blick in die Statistik zeigt eine starke Zunahme der Meldungen an der UR, was einerseits vermuten lässt, dass der Meldeweg bekannter wird, andererseits aber sicher auch belegt, dass die Fälle mehr werden. Während im zweiten Halbjahr 2025 insgesamt 10 Phishing-Nachrichten weitergeleitet wurden, waren es im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 18.
Wie im Februar an dieser Stelle berichtet, kommt es auch zu Wellen von Spam, bei denen dieselbe Nachricht an viele Mail-Adressen der Uni gesendet wird. Das wird statistisch als ein Fall erfasst, sollte aber im Zweifel von allen Betroffenen gemeldet werden. So können wir feststellen, ob es sich um gleiche oder unterschiedliche Absender handelt. Fast immer wird Gmail benutzt, da sich dieser Dienst nicht generell blockieren lässt. Das macht es Angreifern leider immer noch zu leicht. Hinzu kommt, dass Kontaktdaten und Organisationsstruktur der Universität öffentlich einsehbar sind.
Bitte prüfen Sie ungewöhnliche und dringende Anfragen auch von vermeintlich bekannten Personen und kontaktieren Sie diejenige oder denjenigen im Zweifel über einen anderen zuverlässigen Kanal mit einer Rückfrage oder für eine Bestätigung.
Weitere wichtige Informationen zum Thema finden Sie unter “Informationen zum Erkennen von Phishing” auf den Seiten des ITMZ.
Vielen Dank an alle, die verdächtige Mail's melden und so mithelfen, die Uni Rostock sicherer zu machen!
Thomas Schubert
Informationssicherheitsbeauftragte/ Stabsstelle Datenschutz und Informationssicherheit
