Neurodiversität am Arbeitsplatz

Neurodivergenz beschreibt eine natürliche Variation in der menschlichen Gehirnfunktion, bei der Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Reizverarbeitung von der “neurotypischen” Norm abweichen. Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine andere Funktionsweise, die oft Stärken wie Detailfokus oder Kreativität, aber auch Herausforderungen umfassen kann. Beispiele für Neurodivergenz sind ADHS/ADS, Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Dyslexie (Legasthenie), Dyskalkulie, Dyspraxie, Tourette-Syndrom, Hochbegabung und Hochsensibilität.

Besonders häufig leben Frauen mit Neurodivergenz.

Um Neurodiversität am Arbeitsplatz sichtbar zu machen und Stärken neurodivergenter Frauen zu fördern, gibt es beim Frauenbildungsnetz MV das neue Projekt “Ko-Ko - Neurodiversität im Job”.

Das Projekt fördert neurodivergente erwerbsfähige Frauen, auch ohne offizielle Diagnose(n), aus Mecklenburg-Vorpommern durch Aufklärungs- und Vernetzungsformate. Die Angebote sind kostenfrei und finden überwiegend digital statt:

  • Online Info-Veranstaltungen - für neurodivergente Menschen, Interessierte, Angehörige, Arbeitgebende etc.
  • Workshops - für neurodivergente Frauen
  • einen Online-Stammtisch - für neurodivergente Frauen
  • einen eigenen Podcast

Außerdem gibt es die Projekt-Website KoKo-mv.de mit Informationsmaterial, einer Toolbox, Kontaktstellen und mehr.

Nehmen Sie bei Interesse gerne den Kontakt zum KoKo-Team auf.

Kontakt:
Dr. Heidrun Jander
Gleichstellungsbeauftragte der Universität Rostock
Tel.: +49 381 498-5743
gleichstellungsbeauftragte(at)uni-rostock.de

Dr. Heidrun Jander 
Gleichstellungsbeauftragte der Universität Rostock 
 


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