Arbeitssicherheit während der Pandemie

Kontakt

Hotline für Beschäftigte

Tel: + 49 381-498 1331
Erreichbarkeit: 
Montag - Donnerstag 08:00-16:00 Uhr
Freitag 08:00-13:00 Uhr

s31.dienstleistungsportaluni-rostockde

Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen an erster Stelle, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Um die Arbeit sicher zu gestalten, müssen verantwortliche Mitarbeiter die zusätzlichen Gefährdungen vor Ort einschätzen, Maßnahmen ergreifen und die Mitarbeiter entsprechen unterweisen.

Die Stabstelle Arbeitssicherheit stellt ein breitgefächertes Portfolio an Unterlagen zum Thema Arbeitsschutz während der Pandemie zur Verfügung.  Alle Unterlagen und Informationen finden Sie im Diensleistungsportal im Prozess Arbeitsschutz während der Pandemie durchführen

Stand: 27.04.2022

Infektionsrisiken für Beschäftigte am Arbeitsplatz erkennen und minimieren inkl. Checkliste GBU SARS-CoV-2

Die SARS CoV 2 Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat das Ziel, das Infektionsrisiko der Beschäftigten zu senken. Viele Regeln werden bereits an der Universität Rostock durch bereits veranlasste Maßnahmen umgesetzt. Einige Regelungen müssen jedoch für jeden einzelnen Arbeitsplatz in Form einer Gefährdungsbeurteilung abgeklärt werden. Mit der Anwendung der daraus folgenden Maßnahmen stellen Sie sicher, die Beschäftigten ausreichend zu schützen und rechtssicher zu handeln.

Die Stabsstelle für Arbeitssicherheit hat auf Grundlage der SARS CoV 2 Arbeitsschutzregel eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung erstellt. Jeder Arbeitsplatz kann so überprüft werden, ob die notwendigen Maßnahmen bereits umgesetzt werden oder noch Maßnahmen zu veranlassen sind.

Zusätzlich zur Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sind die Beschäftigten bzgl. der Maßnahmen durch die Fachvorgesetzten zu unterweisen. Die Unterweisung muss dokumentiert werden. Für die Dokumentation der Unterweisung  steht dieses Formular zur Verfügung

Die Gefährdungsbeurteilung und die dokumentierten Unterweisungen der Beschäftigten sind durch die verantwortlichen Personen durchzuführen. Die Dokumentationen verbleiben jeweils im Bereich und sind auf Verlangen bei Arbeitsplatzbegehungen herauszugeben.

Zur Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung aufgrund der Pandemiesituation stehen unterstützende Unterlagen zur Verfügung. Alle Unterlagen und Informationen finden Sie m Diensleistungsportal im Prozess Arbeitsschutz während der Pandemie durchführen.

Schwangere Mitarbeiterinnen in Zeiten der Corona-Pandemie schützen

Schwangere Mitarbeiterinnen und Studentinnen müssen vor gesundheitlichen Schäden durch eine Infektion mit SARS CoV-2 geschützt werden. 

Es ist erfordlich, die Arbeits- und Tätigkeitsbedingungen der Frauen während der Pandemie besonders zu überprüfen. Kontakte mit anderen Personen müssen auf ein Minimum reduziert werden. Dies kann durch verschiedene Schutzmaßnahmen erreicht werden und kann in speziellen Fällen auch zu einem betrieblichen Beschäftigungsverbot führen.

Sobald eine Beschäftigte oder Studentin ihre Schwangerschaft mitteilt, müssen die verantwortlichen Personen in den Bereichen zusätzlich zu der Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutzschutzgesetz auch deren Anlage Mutterschutz während Pandemie erstellen. Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung ist das Merkblatt des LAGuSMerkblatt „Coronavirus SARS-CoV-2, Arbeitsschutz in der Schwangerschaft

Weitere Informationen zum Thema Mutterschutz finden Sie im Dienstleistungsportal unter Startseite > Serviceleistungen > Zentrale Universitätsverwaltung > Thematsich > Infrastruktur > Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz > Mutterschutz Mitarbeiterinnen begleiten aus Sicht des Arbeitsschutzes.

Empfehlung zur Nutzung von Büros durch mehrere Personen gleichzeitig

Bis zum Inkrafttreten der Dienstvereinbarung "Mobil arbeiten" gilt, dass Arbeitsleistungen durch die Beschäftigten in Präsenz zu erbringen sind. Die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice bleibt erhalten, ein Anspruch besteht jedoch nicht. Die Fakultäten und Einrichtungen können unter Berücksichtigung der Bedingungen vor Ort entscheiden, ob Beschäftigte ihre Arbeitsleistung auch im Homeoffice erbringen können. (vgl. dazu die Nachricht vom 15.03.2022).

Um einen Anstieg der Infektionszahlen in unserer UR zu vermeiden, wird weiterhin empfohlen, die Büros in den Gebäuden der UR möglichst nur von einer Person zu nutzen,sofern die Arbeits- und Raumsituation es zulässt.

Wenn Sie einen Raum mit mehreren Personen gleichzeitig nutzen, empfehlen wir Ihnen:

  • Halten Sie sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln.
  • Installieren Sie Abtrennungen als technische Maßnahme, falls der Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Arbeitsplätzen aus betriebstechnischen Gründen nicht eingehalten werden können.
  • Wir empfehlen das Tragen eines (mindestens eine medizinische) Mund-Nase- Schutzes (MNS), falls die Abstandregeln (1,50 m) dauerhaft nicht eingehalten werden kann, bzw. keine Abtrennungen installiert sind.
  • Wir empfehlen das Tragen eines MNS in den öffentlichen Bereichen der Gebäude (Flure, Eingangsbereiche, Teeküchen etc.).
  • Bilden Sie möglichst kleine und gleichbleibende Arbeitsgruppen.
  • Lüften Sie das Büro regelmäßig, indem Sie Fenster und Tür gleichzeitig öffnen – Stoß- und Querlüften.
  • Reinigen Sie gemeinsam genutzte Oberflächen regelmäßig zu Arbeitsbeginn und zum Arbeitsende.
  • Vermeiden Sie die gemeinsame Benutzung von Arbeitsmaterialien wie Tastatur, Stifte und Telefon.
  • Vermeiden Sie den persönlichen Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen außerhalb des eigenen Büros. Nutzen Sie stattdessen Telefonate oder Videokonferenzen.
  • Sollte das Büro so eingerichtet sein, dass Sie während der Tätigkeit an Ihrem Arbeitsplatz nicht ausreichend Abstand halten können, versuchen Sie den Abstand zwischen den Arbeitsplätzen zu vergrößern oder andere Maßnahmen zur Minderung der Gefährdung umzusetzen.
  • Nutzen Sie Pausenräume etc. zeitversetzt.

Stand: 10.06.2022

Regelungen für Fremdfirmen in den Liegenschaften der UR

Fremdfirmen, die z. B. Geräte und Maschinen warten, liefern, aufbauen, sind auch derzeit, während der Pandemie, auf verschiedenste Weise in den Liegenschaften der Universität Rostock tätig. Auftraggeber sind Fakultäten, Institute und andere Bereiche der Universität Rostock. Es ist notwendig, dass die Verantwortlichen der Fremdfirmen und deren Mitarbeiter vor Ort über die getroffenen Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2.- Virus informiert werden.

Dazu wurde durch die Stabsstelle A eine Betriebsanweisung erstellt, die gemeinsam mit der Hausordnung der UR den Mitarbeitern der Fremdfirmen im Vorfeld der Tätigkeit und vor Ort bekannt gegeben wird.

Sollten Fremdfirmen bei Ihnen demnächst tätig sein, so senden Sie vor Beginn der Arbeiten die Betriebsanweisung und die Hausordnung an die Fremdfirma. Gleichzeitig übermitteln Sie bitte das „Formblatt Fremdfirmenerklärung, Pandemie Coronavirus SARS- CoV 2“ an den Auftragnehmer. Vorher füllen Sie bitte die dafür vorgesehenen Felder des Auftraggebers aus. Der Auftragnehmer schickt das vollständige ausgefüllte Formblatt an Sie zurück. Den Mitarbeitern der Fremdfirmen, die dann vor Ort anwesend sind, legen Sie bitte das Formblatt „Anwesenheitsliste Fremdfirmen“ vor und lassen es ausfüllen. Da dieses Formblatt der Kontaktnachverfolgung dient, kann es nach vier Wochen vernichtet werden.

Alle Unterlagen verbleiben bei den jeweiligen verantwortlichen Mitarbeitern der UR. 

Hinweise zur richtigen Anwendung von Flächendesinfektionsmitteln

Das RKI empfiehlt auch bei der derzeitigen Infektionslage eine Reinigung mit handelsüblichen Reinigungsmitteln. In Einzelfällen kann dennoch eine Desinfektion gewünscht sein. Diese sollte dann korrekt durchgeführt werden, damit diese zum einen wirksam ist und zum anderen die Gesundheit der*s Anwenders schützt.

Bei Desinfektionsmitteln handelt es sich um gefährliche Stoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung, sie können, je nach Inhaltsstoffen, die Augen reizen, benommen machen und sind leicht entzündlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, Desinfektionsmittel im Alltag sparsam einzusetzen. Weitere Hinweisen finden Sie in der Betriebsanweisung gemäß Gefahrenstoffverordung (GefStoffV).

Sofern Beschäftigte der UR Flächendesinfektionsmittel benutzen, insbesondere, wenn größere Flächen behandelt werden, müssen sie durch ihre Vorgesetzten über die Gefahren unterwiesen werden. Diese Unterweisung muss dokumentiert werden.