Arbeitssicherheit während der Pandemie

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Hotline für Beschäftigte

Tel: + 49 381-498 1331
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Montag - Donnerstag 07:00-17:00 Uhr
Freitag 07:00-14:00 Uhr

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Sicherheit und Gesundheitsschutz stehen an erster Stelle, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Um die Arbeit sicher zu gestalten, müssen verantwortliche Mitarbeiter die zusätzlichen Gefährdungen vor Ort einschätzen, Maßnahmen ergreifen und die Mitarbeiter entsprechen unterweisen.

Die Stabstelle Arbeitssicherheit stellt ein breitgefächertes Portfolio an Unterlagen zum Thema Arbeitsschutz während der Pandemie zur Verfügung.  Alle Unterlagen und Informationen finden Sie im Diensleistungsportal im Prozess Arbeitsschutz während der Pandemie durchführen

Stand: 05.07.2021

Infektionsrisiken für Beschäftigte am Arbeitsplatz erkennen und minimieren inkl. Checkliste GBU SARS-CoV-2

Die SARS CoV 2 Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat das Ziel, das Infektionsrisiko der Beschäftigten zu senken. Viele Regeln werden bereits an der Universität Rostock durch bereits veranlasste Maßnahmen umgesetzt. Einige Regelungen müssen jedoch für jeden einzelnen Arbeitsplatz in Form einer Gefährdungsbeurteilung abgeklärt werden. Mit der Anwendung der daraus folgenden Maßnahmen stellen Sie sicher, die Beschäftigten ausreichend zu schützen und rechtssicher zu handeln.

Die Stabsstelle für Arbeitssicherheit hat auf Grundlage der SARS CoV 2 Arbeitsschutzregel eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung erstellt. Jeder Arbeitsplatz kann so überprüft werden, ob die notwendigen Maßnahmen bereits umgesetzt werden oder noch Maßnahmen zu veranlassen sind.

Zusätzlich zur Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sind die Beschäftigten bzgl. der Maßnahmen durch die Fachvorgesetzten zu unterweisen. Die Unterweisung muss dokumentiert werden. Für die Dokumentation der Unterweisung  steht dieses Formular zur Verfügung

Die Gefährdungsbeurteilung und die dokumentierten Unterweisungen der Beschäftigten sind durch die verantwortlichen Personen durchzuführen. Die Dokumentationen verbleiben jeweils im Bereich und sind auf Verlangen bei Arbeitsplatzbegehungen herauszugeben.

Zur Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung aufgrund der Pandemiesituation stehen unterstützende Unterlagen zur Verfügung. Alle Unterlagen und Informationen finden Sie m Diensleistungsportal im Prozess Arbeitsschutz während der Pandemie durchführen.

Schwangere Mitarbeiterinnen in Zeiten der Corona-Pandemie schützen

Schwangere Mitarbeiterinnen und Studentinnen müssen vor gesundheitlichen Schäden durch eine Infektion mit SARS CoV-2 geschützt werden. 

Es ist erfordlich, die Arbeits- und Tätigkeitsbedingungen der Frauen während der Pandemie besonders zu überprüfen. Kontakte mit anderen Personen müssen auf ein Minimum reduziert werden. Dies kann durch verschiedene Schutzmaßnahmen erreicht werden und kann in speziellen Fällen auch zu einem betrieblichen Beschäftigungsverbot führen.

Sobald eine Beschäftigte oder Studentin ihre Schwangerschaft mitteilt, müssen die verantwortlichen Personen in den Bereichen zusätzlich zu der Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutzschutzgesetz auch deren Anlage Mutterschutz während Pandemie erstellen. Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung ist das Merkblatt des LAGuSMerkblatt „Coronavirus SARS-CoV-2, Arbeitsschutz in der Schwangerschaft

Weitere Informationen zum Thema Mutterschutz finden Sie im Dienstleistungsportal unter Startseite > Serviceleistungen > Zentrale Universitätsverwaltung > Thematsich > Infrastruktur > Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz > Mutterschutz Mitarbeiterinnen begleiten aus Sicht des Arbeitsschutzes.

Sonderregelung zur Nutzung von Büros innerhalb der UR

Büros in den Gebäuden der UR können ab dem 01.07.2021 wieder von mehreren Personen gleichzeitig unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen genutzt werden. Es wird jedoch weiterhin empfohlen, dass Büro soweit möglich nur von einer Person zu nutzenIm Einvernehmen zwischen der fachvorgesetzten bzw. personalverantwortlichen Person und der/dem Beschäftigten kann die mobile Arbeit von Zuhause ermöglicht werden. Die Erreichbarkeit ist sicherzustellen.

Wenn die Arbeit nicht von zu Hause möglich ist, besteht weiterhin die Pflicht in den Räumlichkeiten der Universität zu arbeiten. Diese Regelung ersetzt die Verpflichtung einen Homeoffice-Arbeitsplatz ermöglichen zu müssen. Wir bitten die Fachvorgesetzten, in Abstimmung mit den betroffenen Beschäftigten nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Labore sowie Spezialräume. Hier gelten weiterhin die bisherigen Regelungen.

Stand: 23.06.2021

Empfehlung zur Nutzung von Büros durch mehrere Personen gleichzeitig

Büros in den Gebäuden der UR können ab dem 01.07.2021 wieder von mehreren Personen gleichzeitig unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen genutzt werden. Es wird jedoch weiterhin empfohlen, Büros soweit möglich nur von einer Person zu nutzen. Die Regelungen für Labore und Spezialräume gelten weiterhin.

Auch in der aktuellen Situation ist es weiterhin das Ziel, Infektionen von Person zu Person zu verhindern.Mit den nachfolgenden Empfehlungen wollen wir Sie unterstützen, wenn Sie einen Raum mit mehreren Personen gleichzeitig nutzen müssen. Diese Empfehlungen sind auf Grundlage der Bundesverordnung SARS-COV-2 Arbeitsschutzverordnung erstellt und verpflichtend einzuhalten.

Empfehlungen zur Nutzung von Räumen durch mehrere Personen gleichzeitig

Vorlage Gefährdungsbeurteilung für die Nutzung von Räumen durch mehr als eine Person gleichzeitig
Vorlage Protokoll Unterweisung für die Nutzung von Räumen durch mehr als eine Person gleichzeitig
Betriebsanweisung Atemschutzmasken
Vorlage Gefährdungsbeurteilung Tragen von FFP2-Masken

 

Stand: 05.07.2021
 

Regelungen für Fremdfirmen in den Liegenschaften der UR

Fremdfirmen, die z. B. Geräte und Maschinen warten, liefern, aufbauen, sind auch derzeit, während der Pandemie, auf verschiedenste Weise in den Liegenschaften der Universität Rostock tätig. Auftraggeber sind Fakultäten, Institute und andere Bereiche der Universität Rostock. Es ist notwendig, dass die Verantwortlichen der Fremdfirmen und deren Mitarbeiter vor Ort über die getroffenen Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2.- Virus informiert werden.

Dazu wurde durch die Stabsstelle A eine Betriebsanweisung erstellt, die gemeinsam mit der Hausordnung der UR den Mitarbeitern der Fremdfirmen im Vorfeld der Tätigkeit und vor Ort bekannt gegeben wird.

Sollten Fremdfirmen bei Ihnen demnächst tätig sein, so senden Sie vor Beginn der Arbeiten die Betriebsanweisung und die Hausordnung an die Fremdfirma. Gleichzeitig übermitteln Sie bitte das „Formblatt Fremdfirmenerklärung, Pandemie Coronavirus SARS- CoV 2“ an den Auftragnehmer. Vorher füllen Sie bitte die dafür vorgesehenen Felder des Auftraggebers aus. Der Auftragnehmer schickt das vollständige ausgefüllte Formblatt an Sie zurück. Den Mitarbeitern der Fremdfirmen, die dann vor Ort anwesend sind, legen Sie bitte das Formblatt „Anwesenheitsliste Fremdfirmen“ vor und lassen es ausfüllen. Da dieses Formblatt der Kontaktnachverfolgung dient, kann es nach vier Wochen vernichtet werden.

Alle Unterlagen verbleiben bei den jeweiligen verantwortlichen Mitarbeitern der UR. 

Hinweise zur richtigen Anwendung von Flächendesinfektionsmitteln

Das RKI empfiehlt auch bei der derzeitigen Infektionslage eine Reinigung mit handelsüblichen Reinigungsmitteln. In Einzelfällen kann dennoch eine Desinfektion gewünscht sein. Diese sollte dann korrekt durchgeführt werden, damit diese zum einen wirksam ist und zum anderen die Gesundheit der*s Anwenders schützt.

Bei Desinfektionsmitteln handelt es sich um gefährliche Stoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung, sie können, je nach Inhaltsstoffen, die Augen reizen, benommen machen und sind leicht entzündlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, Desinfektionsmittel im Alltag sparsam einzusetzen. Weitere Hinweisen finden Sie in der Betriebsanweisung gemäß Gefahrenstoffverordung (GefStoffV).

Sofern Beschäftigte der UR Flächendesinfektionsmittel benutzen, insbesondere, wenn größere Flächen behandelt werden, müssen sie durch ihre Vorgesetzten über die Gefahren unterwiesen werden. Diese Unterweisung muss dokumentiert werden.